Squeezy Energy Drink

Eines gleich vorweg für Transparenz: ich habe 8 Jahre für Squeezy gearbeitet und die Sportnahrungs-Produkte auch viele Jahre vorher bei Radrennen genutzt. Von daher kenne ich die Marke extrem gut und natürlich auch all das andere am Markt. Jens und ich hätten mit Sicherheit auch einen anderen Materialsponsor für die extrem wichtige Nahrung finden können. Darüber haben wir aber nie nachgedacht, weil Squeezy für uns die absolute Nummer Eins am Markt ist und mit Eigenschaften punktet, die ganz viele andere Marken zwar bewerben, aber nicht liefern! Die Verträglichkeit ist bei nahezu allen Ultra-Disziplinen neben der Energie selbst der wichtigste Faktor. Und genau das ist das Asset von Squeezy. Hier wird nicht mit wilden Zutaten herumgespielt, es gibt fruktosefreie Produkte, Farbstoffe und Zutaten zur Haltbarmachung werden vermieden, wenn es irgend möglich ist. Aromen sind natürlich und kommen nicht aus dem Chemiewerk. Der ganze Dreck den man in so vielen Produkten findet die sich High-End Sports Nutrition nennen, fehlt bei Squeezy und genau das macht den Unterschied. Letztlich geht es um Energie, die möglichst schnelle Aufnahme und Verstoffwechselung ohne Magen und Darm zu sehr auf den Keks zu gehen und einen möglichst gleichmäßige Abgabe der Energie ohne Peaks und Valleys.

Wir haben also ausgerechnet, wieviel Energie wir pro Tag und Etappe verbrauchen und dann geschaut, womit wir diese Energie kontinuierlich auffüllen. Daneben haben wir mit Coach Susa Buckenlei getestet, wieviel Energie in Form von Gramm Kohlenhydrate wir pro Stunde zuführen können ohne Probleme zu bekommen. Meine Tests endeten bei 110g/Stunde, was extrem viel ist und auch weit über dem was notwendig ist – aber gut zu wissen. Neben Energieriegeln ist es vor allem Flüssignahrung in Form von Energy Drink Pulver von Squeezy. Wenn der Körper daran gewöhnt ist, kann man recht viel flüssige Energie zu sich nehmen ohne Probleme zu bekommen. Man sollte das in den Tagen vor dem Event bereits angehen und nicht erst wenn die Schuhe geschnürt werden. Ganz wichtig ist auch das Gewicht, womit Fertigdrinks, Gels und Liquids ausscheiden. Das klappt beim RAAM und generell im Radsport gut, wo man die Sachen angereicht bekommt. Muss man seine Energie mit sich führen, sollte sie möglichst leicht sein!

Die Universallösung ist für mich Squeezy Energy Drink Basic Formula.  Reiner als Basic Formula geht nicht. 93g Kohlenhydrate pro 100g Pulver, keine Fruktose, keine Aromen, nur ein wenig Zitronensäure, keine Farbstoffe, 100% vegan, ideales Natrium/Kalium-Verhältnis und super mischbar mit Fruchtsäften oder Sirup. Das Pulver löst sich sofort in Wasser auf und sorgt für eine stabile Energieversorgung. Es gibt andere Pulver mit ähnlich hoher Energiedichte – aber keines davon ist in meinen Augen dauerhaft und in großen Mengen so verträglich wie Squeezy Energy Drink Basic Formula.

Es empfiehlt sich, den Magen bereits 2-3 Tage vor dem Start daran zu gewöhnen Energie flüssiger Art aufzunehmen – vor allem in größeren Mengen und über den Tag verteilt. Grundsätzlich kann man den Körper gut auf Flüssignahrung umstellen, Magen und Darm haben weniger zu tun, der Durchsatz durch die Zellwände geht bei guten Produkten sehr schnell und man spart gegenüber klassischer Nahrung viel Energie, die bei der Verdauung aufgewendet würde. Es ist halt wichtig, dass das gewählte Produkt individuell funktioniert und vorher getestet wurde.

Trotzdem werden wir uns nicht nur von Pulvergetränken ernähren, sondern ab Tag 3 zunehmend auch wieder normale und feste Nahrung aufnehmen. Kritisch sind in unserem Fall die ersten zwei Tage ohne Einkaufsoptionen in der Wildnis, bei denen wir Gepäckgewicht sparen möchten. Danach können wir fast jeden Tag auf Höfen und ab und zu auch in kleinen Ortschaften Nahrungsmittel zukaufen. Mittels selbst zusammengestellter „Care-Pakete“, die wir vorab per PostNord an Depots (z.B. STF Hütten) senden, stellen wir die Versorgung mit Ersatzmaterial und Sportnahrung sicher.